Hirschgarten

Der Hirschgarten ist eine der weit gehend erhalten gebliebenen Anlagen der „Landgräflichen Gartenlandschaft Bad Homburg“ – und ein beliebtes Ausflugsziel für Spaziergänger, Wanderer, Fahrradfahrer, aber auch Automobilisten. Seine Historie kann bis Landgraf Friedrich II. mit dem silbernen Bein zurückverfolgt werden, der das Gelände schon Ende des 17. Jahrhunderts als Jagdgebiet nutzte. Seine eigentliche Gestaltung aber erhielt der Hirschgarten 1822 unter Landgraf Friedrich VI. Joseph.

Als die Gründer der Homburger Spielbank, die Brüder Blanc, die Anlage pachteten, richteten sie 1858 im Pürschhäuschen eine erste Gastwirtschaft ein. Das bisherige Jagdgelände der höfischen Adelsgesellschaft wandelte sich zum reinen Wildpark als Ausflugsziel für die Bürger und Kurgäste der Stadt. Aus diesem Grund wurde der Hirschgarten verkleinert. Er umfasst jetzt nur noch ein Fünftel seiner einstigen Größe.

Das Pürschhäuschen wich Mitte der 1960er Jahre dem heutigen Restaurant-Gebäude, das im Jahr 2000 aufwändig renoviert wurde. Auf einer Anhöhe gelegen, hat man einen herrlichen Blick über das Gehege, in dem zahmes Damwild zuhause ist. Im Restaurant und auf der großen Terrasse werden sowohl kleine Gerichte als auch leckere Spezialitäten serviert. Auch ein Minigolfplatz befindet sich auf dem Gelände.