Deutsche Limesstraße

Weil der Limes, das rekonstruierte Römerkastell Saalburg sowie die Überreste von zwei weiteren kleineren Kastellen – auf dem Kleinen Feldberg und die Kapersburg – ganz in der Nähe von Bad Homburg zu finden sind, liegt die Stadt an der „Deutschen Limesstraße“. Der gleichnamige Verein hat sich die Erhaltung der römischen Denkmäler und Sehenswürdigkeiten zum Ziel gesetzt, gleichzeitig will er das Interesse an der Geschichte des antiken Volkes und seines Wirkens in heute deutschen Landen wecken.

Mit dem Limes bauten die Römer eine knapp 550 Kilometer lange, vom Rhein bis zur Donau reichende Verteidigungslinie, die über 150 Jahre lang bis etwa 260/270 n.Chr. ihrem Zweck diente. Mehr als 900 Wachttürme und über 60 Kastelle sicherten diese jüngste römische Grenzziehung. Die Reste vieler Anlagen konnten ausgegraben und konserviert werden, wie auch der Grenzwall über weite Strecken – u.a. bei Bad Homburg – noch gut erkennbar ist. Im Sommer 2005 wurde der Limes zum Weltkulturerbe der UNESCO ernannt.