„Es sollen offenbar vollendete Tatsachen geschaffen werden…“
Der geplante Bau eines großen US-Munitionslagers am Rotlaufweg in den Jahren 1954/55

Der Taunusbote, 10.12.1954
Lageplan
Mi., 22. März 2017, 19:00 Uhr

Vortrag in der Reihe Aus dem Stadtarchiv

Referent: Ulrich Hummel

Im Oktober 1954 wurden die Pariser Verträge unterzeichnet, die das Besatzungsstatut in Westdeutschland aufheben sollten. Nach einer Erläuterung der politischen  Entwicklung von 1945 bis 1954 wird berichtet, dass die Amerikaner bereits im November ein Waldgelände von 90 ha am Rotlaufweg für ein Munitionsdepot beanspruchten. Hierbei handelte es sich hauptsächlich um Seulberger Gebiet. Erste Planungsmaßnahmen wurden schon vor Ort eigenmächtig  getroffen. Aber Bad Homburg machte sich zum Anführer von Protesten, zumal es in unmittelbarer Nachbarschaft ein Waldgelände für eine Klinik zur Verfügung stellen wollte. – Ein Exkurs erläutert die Geschichte des Waldstücks östlich der Saalburg. Ihm folgt die Darstellung der Proteste. Dabei wird ein Ersatzvorschlag genauer untersucht. Im Februar 1955 zog die US-Armee ihren Antrag ersatzlos zurück.

Was geschah mit den anderen Forderungen der Amerikaner in der Umgebung? Was geschah mit dem geplanten Homburger Waldkrankenhaus und dem gesamten Waldstück in der Folgezeit?

 

Einladung

Preise

Eintritt frei

Veranstaltungsort / Veranstalter

Stadtarchiv im Gotischen HausStadtarchiv im Gotischen Haus
Tannenwaldweg 102
61350 Bad Homburg v. d. Höhe

Tel.: (06172) 37882
Fax: (06172) 935801

Karte


Zurück