Italienische Oper in Homburg
Kulturelles Leben zu Homburgs Gründerzeit

Blick in das Theater des Kurhausneubaus von 1860-1863
2. Kurhaus, Straßenansicht
Mi., 09. Oktober 2019, 19:00 UhrTermin im iCal-Format herunterladen

Vortrag in der Reihe Aus dem Stadtarchiv

Referentin: Petra Luise Kämpfer

Bad Homburg bot in den Gründerzeitjahren ein außergewöhnliches, kulturelles Programm. Speziell in den Jahren 1864 bis 1872 war es durch des Engagement des Großinvestors François Blanc möglich ein umfangreiches, niveauvolles Opernprogramm zu präsentieren. Nach dem Neubau des Kurhauses 1863 mit einem großzügigen Theatersaal für 800 Zuschauer, lockten internationale Stars sowie Sängerinnen und Sänger der Mailänder Scala Gäste aus aller Welt. Bis zur Schließung der Spielbank im Jahre 1872 stieg die Gästezahl auf rund 21000 bei 8600 Einwohnern und fiel danach wieder um die Hälfte zurück. Aus internationalen Presseberichten lässt sich ersehen, dass die Oper in Homburg nicht nur dem nationalen und internationalen Vergleich standhielt, sondern qualitativ deutlich herausragte. Selbst vor dem Hintergrund heutiger, bekannter Opernfestivals erscheint die Realisation dieses anspruchsvollen Programms sehr erstaunlich. Nur durch das glückliche Zusammenspiel verschiedener historischer, wirtschaftlicher und kultureller Faktoren sowohl in Italien als auch speziell in Homburg konnte diese glanzvolle Ära entstehen.

Preise

Eintritt frei

Veranstaltungsort

Stadtarchiv in der Villa Wertheimber
Tannenwaldallee 50
61348 Bad Homburg v. d. Höhe

Tel.: 06172 100 4140

Parkplätze/Zufahrt über Mariannenweg

Veranstalter

Stadtarchiv in der Villa Wertheimber
Tannenwaldallee 50
61348 Bad Homburg
Tel.: 06172 100 4140


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