27.03.2019

Musikalische Reisen nach Frankreich, Italien, Spanien und in den Orient

Den Musik-Liebhabern wird im April im Kulturzentrum Englische Kirche ein hochinteressantes, abwechslungsreiches Programm geboten. Im Mittelpunkt steht das Lev-Natochenny-Piano-Festival vom 5. bis 7. April, das einen faszinierenden Einblick in die praktische Arbeit junger, außergewöhnlicher pianistischer Talente und die virtuose Welt der Meisterklasse von Prof. Natochenny gibt. Zum Meisterkurs selbst sind Zuhörer herzlich willkommen, darüber hinaus finden zwei Konzerte statt, zu denen Eintrittsgeld erhoben wird: Zum einen das Gala-Konzert der Meisterklasse mit Darbietungen ausgewählter Teilnehmer am 7. April um 18 Uhr. Auch der Meister wird an diesem Abend in die Tasten greifen. Zum anderen steht der in Taschkent / Usbekistan geborene und in Bad Homburg lebende Pianist Nuron Mukumi am 6. April (19 Uhr) „Solo on stage“. Der 22 Jahre junge und bereits langjährige Meisterschüler von Prof. Natochenny präsentiert Werke von Franz Liszt und Frédéric Chopin.

Am 11. April, 20 Uhr, kommen die Liebhaber französischer Chansons auf ihre Kosten. Barbara Kramer nimmt sie, begleitet von Terry Truck am Piano, mit in diese Welt. Nach Italien führt die nächste musikalische Reise am 24. April um 19 Uhr. „Italienische Musik als Exportschlager“ heißt das Programm des Duo Asterion. Seit dem 17. und 18. Jahrhundert machten sich Komponisten aus aller Herren Länder auf den Weg in die Musikstädte des Mittelmeerstaates, um den italienischen Geschmack aus erster Hand kennenzulernen. Sie brachten die gewonnenen Eindrücke zurück in die Heimat und gaben sie weiter. 

Am 25. April (20 Uhr) wird es ganz interessant. Dann steht die mongolisch-persische Formation „Sedaa“ auf der Bühne der Englischen Kirche, die auf außergewöhnliche Weise die archaischen Klänge der traditionellen mongolischen Musik mit orientalischen Harmonien und Rhythmen zu einem faszinierenden Ganzen verbindet – und in eine wahrhaft exotische Welt zwischen Orient und mongolischer Steppe entführt. 

Das Flamenco-Konzert mit Tanz von Rubén Molina gehört inzwischen schon zur Tradition im Kleinkunst-programm des Bad Homburger „Kleinen Hauses“. Rubén Molina begann seine Flamenco-Ausbildung mit sieben Jahren. Sein außergewöhnliches Talent bescherte ihm schon im jungen Alter von 17 Jahren die Aufnahme in das Ballet de RTVE. Seitdem führte ihn seine steile Karriere auf etliche renommierte Bühnen der Welt. Als Solotänzer präsentiert er sich dem Bad Homburger Publikum nun wieder am 27. April um 20 Uhr. 

Im weiteren April-Programm in der Englische Kirche steht das Frühlingskonzert für Senioren (2. April. 15 Uhr), das Kabarett mit Lars Redlich, dem die Lachmuskeln strapazierendem Thermomix unter den Kleinkünstlern (4. April, 20 Uhr), die Komödie „Die Wunderübung“ der Friedrichsdorfer Gruppe „Theater pur“ (12. April, 20 Uhr) und der nächste Vortrag der Benefiz-Reihe „Forum Kurpark“ (17. April, 19.30 Uhr). Er befasst sich diesmal mit einem medizinisch-technischen Thema: dem Cinematic Rendering, das klinische Bilder des menschlichen Körpers in bisher nicht gekannter fotorealistischer Qualität erlaubt. Auf Einladung des Rotary-Club Bad Homburg-Kurpark spricht Dr. rer. nat. Dipl.-Ing. Klaus Engel vom Konzern Siemens Healthineers. 

Eintrittskarten für die Veranstaltungen sind bei Tourist Info + Service im Kurhaus, Tel. 06172/178-3710, Palm Tickets & More, Louisen-Arkaden, Tel. 06172/921736,oder online über den Veranstaltungskalender auf der Homepage www.bad-homburg.de/englischekirche erhältlich. Veranstalter des Kleinkunstprogramms ist der Magistrat der Stadt Bad Homburg, Fachbereich Kultur und Bildung.

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