07.10.2019

Speicher Bad Homburg: Hier geht der Jazz viele Liaisons ein

Die Sommerpause ist vorbei, der Speicher Bad Homburg füllt sich wieder mit Leben und vor allem mit Jazz. Seine Freunde kommen in den nächsten Monaten voll auf ihre Kosten, denn die Location im Kulturbahnhof Bad Homburg bietet diese Musikrichtung in all ihren Stilrichtungen. Das Programm bis zum Jahreswechsel: 

Mit zwei Künstlerinnen gibt es gleich zu Anfang ein Wiedersehen: mit Gaby Moreno, die ihr neues Album mit Jazz-, Folk- und Soulsongs dabei hat, am 19. Oktober und mit Daisy Chapman, deren Markenzeichen kammermusikalische Arrangements sind, gekoppelt mit Loops und ihrer wuchtigen Stimme, am 25. Oktober. Auch sie bringt ihr aktuelles Programm mit. Zur Bad Homburger Kulturnacht am 26. Oktober tritt Antigua im Speicher auf. Auf den Spuren von Django Reinhardt und Stéphane Grapelli interpretiert das Quartett den Gipsy Swing neu: Retro und modern zugleich, der Tradition verpflichtet, aber den Blick stets nach vorne gewandt. Sets sind ab 19.15 Uhr bis 23.15 Uhr stündlich. Der Eintritt zur Kulturnacht-Veranstaltung ist frei. 

Der Swing Crooner Alexander Stewart vereint grandioses Swing-Feeling mit einer großen Portion an Pop-Appeal – zu hören am 1. November. Gypsy Swing mal anders, und zwar mit Punkattitüde bringt  Botticelli Baby am 9. November auf die Bühne. Fernab des Mainstreams, steht die Band für energische Musik im Stile eines Django Reinhardt und des Hot Jazz der frühen 30er-Jahre, gespeist mit der Dramatik des Blues und der Schlagkraft von Balkanmelodien. Mr. M’s Jazz Club kommt wieder nach Bad Homburg! Die vier Sänger um Marc Marshall haben großartige Stimmen. Zusammen mit der fünfköpfigen Band, die von Blues, Swing, Funk, Samba so ziemlich alles drauf hat, was es für einen abwechslungsreichen Jazz-Abend braucht, versprechen sie am 13. November ein grandioses Konzert. 

Am 15. November kommt Shake Stew in den Speicher, DIE österreichische Jazzband. Die sieben Ausnahmemusiker begeistern seit 2016 auf internationalen Festivals. DIE ZEIT widmete der jungen Formation sogar eine komplette Seite im Feuilleton. Iran-Flair trifft auf Berlin, orientalische Mystik auf Rationalität, Impulsivität auf technische Präzision – am 23. November in Bad Homburg. PARI SAN sind die im Iran geborene Musikerin Parissa Eskandari und der Berliner Paul Brenning, die zusammen sinnliche, urbane Songscapes zwischen Pop und Avantgarde zaubern. Die vier Musiker von Luciel pflegen ihre gemeinsame Leidenschaft für gute Popmusik. Wer ihnen folgen möchte: am 30. November. 

Beschlossen wird das Jahr 2019 im Speicher am 6. Dezember mit Lyambiko, der erfolgreichsten Jazzsängerin Deutschlands. Sie hat ihre Lieblings-Weihnachtshits zusammengestellt und einfühlsame, geschmackvoll-reduzierte Akustik-Versionen daraus gemacht. Der Sound erinnert an Sting oder Simon & Garfunkel – jedoch nicht ohne Jazz-Einflüsse. 

Alle Konzerte beginnen um 20 Uhr (außer dem in der Kulturnacht) und kosten zwischen 18 und 30 Euro Eintritt. Karten sind bei der Tourist Info im Kurhaus (Te-lefon 06172-178 3710, E-Mail tourist-info@kuk.bad-homburg.de), bei Frankfurt Ticket RheinMain (www.frankfurt-ticket.de) und allen bekannten Vorver-kaufsstellen erhältlich. 

Speicher Bad Homburg
Am Bahnhof 2, 61352 Bad Homburg
www.speicher-kultur.com

 

 

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