24.10.2019

Großartige Kirchenmusik in Bad Homburgs Stadtkirchen

Besucher der beiden Bad Homburger Stadtkirchen St. Marien und Erlöserkirche erleben im November zwei außergewöhnliche Konzerte: Die „Missa Salisburgensis zu 53 Stimmen“ am Dienstag, 5. November, um 20 Uhr im evangelischen Gotteshaus und „Stabat Mater“ von Karl Jenkins am Sonntag, 17. November, 17 Uhr, in St. Marien. Beide Kirchen stehen an der Dorotheenstraße. Eintrittskarten für 20 Euro, ermäßigt 17 Euro bei Tourist Info + Service im Kurhaus, Tel. 06172-178 3710, E-Mail tourist-info@kuk.bad-homburg.de, oder bei Frankfurt Ticket, Tel. 069-13 40 400 oder www.frankfurt-ticket.de. 

Die Missa Salisburgensis, von Heinrich Ignaz Franz Biber (1644-1704) zur 1000-Jahr-Feier der Stadt Salzburg komponiert, entfaltet in dem Kirchenraum und von den Emporen eine wahrhaft opulente Klangpracht. Das Barockorchester L‘arpa festante mit Konzertmeister Christoph Hesse wird in großer Besetzung sechs Instrumental-Chöre abbilden. Zwei Streicher-Holz/Blechbläser- und zwei Trompetenchöre mit Pauken agieren auf den Emporen der Erlöserkirche und bringen in Manier der venezianischen Mehrchörigkeit den instrumentalen Dolby-Surround-Effekt ein. Zwei achtstimmige Vokalchöre (mit Choristen des Bachchores der Erlöserkirche und mehreren Gastchören) und 16 Vokalsolisten aus der Ukraine werden aus dem Altarraum den Messetext dieser grandiosen Salzburger Domfestmesse interpretieren. Insgesamt wollen Musiker aus 25 europäischen Ländern mit der Aufführung unter der Leitung von Martin Winkler ein machtvolles Zeichen für die Erhaltung unseres Planeten Erde setzen. Tourist Info + Service im Kurhaus, Tel. 06172-178 3710, E-Mail tourist-info@kuk.bad-homburg.de, oder bei Frankfurt Ticket, Tel. 069-13 40 400 oder www.frankfurt-ticket.de, erhältlich. 

Eine zeitgenössische Komposition, die 2008 in Liverpool uraufgeführt wurde, ist das „Stabat Mater“ von Karl Jenkins. Er spannte einen weiten Bogen zwischen der Antike und der Moderne, zwischen dem Morgen- und dem Abendland. Neben den lateinischen Strophen des „Stabat Mater“ vertonte er Texte aus dem persischen und arabischen Raum. Dem entspricht auch die Klangsprache: Die Musik beinhaltet neben traditionellen Stilmitteln der Klassik ein weltumspannendes Musik-Vokabular. In St. Marien musizieren das Collegium Vocale plus und als Solisten Hayat Chaoui (Sopran) und Yasemin Gökpinar (Nay). Außerdem gehören Mitglieder der Neuen Philharmonie Frankfurt zu den Aufführenden. Die Leitung hat Dr. Helmut Föller. Für dieses Konzert gibt es Eintrittskarten nur an der Abendkasse (15 Euro, ermäßigt 12 bzw. 6 Euro). Zwei Euro pro Karten gehen als Spende an das Projekt „Eine-Million-Sterne“, die die Arbeit der Caritas in Jordanien unterstützt.

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