Bad Homburg Bot
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30.09.2020

Neu in Bad Homburg: Führungen mit dem Nachtwächter und durch die Kurlandschaft

Bad Homburg hat (wieder) einen Nachtwächter! Er beginnt seinen Rundgang durch dunkle Gassen und vorbei an Häusern mit langer Geschichte, wenn das geschäftige Treiben in der Stadt zur Ruhe kommt und die Dunkelheit Einzug hält. Dabei lässt er sich gern von Gästen begleiten. Ihnen erzählt er aus der Vergangenheit Bad Homburgs, darunter auch von allerlei Kuriositäten. In die Rolle des Nachtwächters schlüpft Karlheinz Sonntag-Lang an den Freitagen, 16. und 30. Oktober. Treffpunkt ist um 20 Uhr am Brunnen vor dem Kurhaus. 

Neu im Führungsangebot der Kur- und Kongreß-GmbH sind auch die rund dreistündigen Wanderungen in der „Kurlandschaft“. In den historischen Glanzzeiten der Kurstadt im vorigen und vorvorigen Jahrhundert gehörten lange Spaziergänge in der Natur zur Therapie. Dafür baute man die Wege in den umliegenden Wäldern aus, legte Rastplätze an und leitete zu schönen Aussichten und Naturdenkmälern als Ziele. Naturparkführer Franz Klein führt am Sonntag, 18. Oktober, rund um die Saalburg. Er informiert über den Limes, die Kastelle, Türme und Gesteine. Am 25. Oktober begleitet er die Gäste über einen Teil des 23 Kilometer langen „Rundwanderweges Kurlandschaft“: von der Saalburg über den Fröhlichen Mannskopf, den Pelagiusplatz und den Hardtwald zur Orangerie im Kurpark. Auch hier erzählt er Wissenswertes zu Kultur, Fauna und Flora. 

Beide Wanderungen beginnen um 9.45 Uhr. Treffpunkt ist die Bushaltestelle auf der Saalburg. Sie kann auch bequem von der Stadtmitte Bad Homburgs aus mit der Stadtbuslinie 5 erreicht werden. 

An samstäglichen Themenführungen – Start um 10 Uhr – stehen in den nächsten Wochen an: am 26. September „Vom Alten Bahnhof zum Kulturbahnhof“ (ab Haupteingang Rathaus), eine Reise durch 150 Jahre Eisenbahn- und Bahnhofsgeschichte Bad Homburgs, die verbunden ist mit dem Einfluss Kaiser Wilhelm II., und am 3. Oktober „Prunk und Prominenz auf der Promenade“ (ab Haus Nr. 7). Gezeigt werden prächtige Häuser, an denen die Entwicklung des Kurwesens abzulesen ist. Dazu gibt es erstaunliche Geschichten über interessante Architekten sowie außergewöhnliche Bewohner und Gäste. Über die Tannenwaldallee geht es am 24. Oktober (ab Haus Nr. 6). Bereits 1770 angelegt, bildet sie die „Schnur“, an der sich wie Perlen die Parkanlagen der Landgräflichen Gartenlandschaft reihen. 

Außerdem laufen auch im Herbst und Winter die Standardführungen weiter: die Stadtführungen jeden Freitag ab 15 Uhr durch die Innenstadt, die Dorotheenstraße, über das Schlossgelände und durch die Altstadt. Samstags geht es ebenfalls ab 15 Uhr in den Kurpark, der zu den größten und schönsten in Deutschland gehört. Der Englische Landschaftspark ist denkmalgeschützt. 

Die Teilnehmerzahl ist bei allen Führungen begrenzt, die Teilnahme generell nur mit Ticket möglich. Sie sollten bevorzugt online erworben werden (www.frankfurt-ticket.de), sind aber auch in der Tourist-Info im Kurhaus, Tel. 06172-178 3710, E-Mail tourist-info@kuk.bad-homburg.de, erhältlich. Einzeltickets kosten acht Euro, ermäßigt  fünf Euro. Der Ticketkauf ist nur möglich unter Angabe von Namen, Anschrift und Telefonnummer (um die Nachverfolgung von Infektionen unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen zu gewährleisten). Es gelten die üblichen Abstands- und Hygieneregeln.

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